Qualifikation · Bauwerksprüfer
Wer Brücken prüft,braucht nachgewiesene Sachkunde.
DIN 1076 verlangt für Hauptprüfung, einfache Prüfung und Prüfungen aus besonderem Anlass einen sachkundigen Ingenieur, der auch die statischen und konstruktiven Verhältnisse beurteilen kann. In der Praxis verlangen Auftraggeber häufig einen zertifizierten Lehrgang zum Bauwerksprüfer, etwa nach den Vorgaben des VFIB.
Kurz beantwortet · Stand September 2026
01 Anforderungen
Was ein Bauwerksprüfer mitbringen muss.
- Ingenieurstudium, in der Regel Bauingenieurwesen
- Kenntnisse in Statik, Konstruktion und Baustoffen
- Erfahrung in Bau, Instandsetzung oder Prüfung von Ingenieurbauwerken
- Kenntnis von DIN 1076, RI-EBW-PRÜF und den Schadensbeispielen
- regelmäßige Fortbildung
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02 Büro
Was das für Prüfbüros bedeutet.
Zertifizierte Prüfer sind knapp. Jede Stunde, die sie mit Suchen, Formatieren und Abschreiben verbringen, fehlt draußen am Bauwerk.
Deshalb setzt PhoenixOne genau dort an: Die Vorarbeit für den Prüfbericht wird verlagert, damit die knappe Sachkunde dort bleibt, wo sie gebraucht wird, bei der Bewertung.
03 Fragen
Häufige Fragen kurz beantwortet.
Ist das Zertifikat gesetzlich vorgeschrieben?
DIN 1076 fordert Sachkunde. Ob ein bestimmtes Zertifikat verlangt wird, legt der Auftraggeber fest; viele Straßenbauverwaltungen verlangen es.
Wie lange dauert der Lehrgang?
Mehrere Module über einige Wochen, mit Abschlussprüfung. Die Anbieter nennen die aktuellen Termine.
Muss das Zertifikat erneuert werden?
In der Regel ist regelmäßige Fortbildung Voraussetzung, um es zu behalten.
Quelle: DIN 1076 (Ingenieurbauwerke im Zuge von Straßen und Wegen – Überwachung und Prüfung); RI-EBW-PRÜF des Bundes in der geltenden Fassung. Stand September 2026. Keine Rechtsberatung, maßgeblich ist der jeweilige Gesetzes- oder Normtext.
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